Herzlich willkommen auf Kehrwoche.eu!
Dies ist keine weitere Seite über die Kehrwoche, sondern eine Abhandlung der Punkte, welche für die Kehrwoche sprechen. - Natürlich ganz objektiv gehalten. - Aus einer ganz unschwäbischen Sicht.
Dies ist keine weitere Seite über die Kehrwoche, sondern eine Abhandlung der Punkte, welche für die Kehrwoche sprechen. - Natürlich ganz objektiv gehalten. - Aus einer ganz unschwäbischen Sicht.
Einer der Gründe für die Kehrwoche, welcher den Schwaben immer als einziger vorgesetzt wird, ist jener, der unumstößlich klar jedem auf der Hand liegt:
Jede Dienstleistung rund um die Reinigung von Haus und Hof kostet nun einmal sein Scheffelchen. Da ist es um einiges ratsam, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Dies erspart erstens Kosten und zweitens ist ja bekannt: Wenn man will, dass etwas gescheit gemacht wird, dann macht man es am besten selbst.
Manch einer versucht sein Glück in Fitness-Studios. Dies kostest Geld und Zeit, muss man doch erst einmal die Räumlichkeiten aufsuchen, um sich körperlich betätigen zu können. Sind diese sogar weiter vom Wohnort entfernt, muss der Weg mit Verkehrsmitteln, die der Umwelt nicht ganz zuträglich sind, zurückgelegt werden.
Um wie viel besser ist die Betüchtigung direkt vor dem Hause. Und kein schräger Blick wird einem zugeworfen, schwingt man seinen Besen und sein Schäufelchen. Die Muskeln führen Bewegungen aus, welche im Alltag kaum vollrichtet werden und so manche Hindernisse erfordern die vollständig geistige Gegenwart überwunden zu werden. Manch einer mag neue Wege zu finden, die Effizenz der Reinigung zu erhöhen. So manche Erfindung fand ihren Anfang in der Verrichtung einfacher körperlicher Tätigkeiten.
Täglich mindestens 30 Minuten frische Luft sind nötig, um einem Herzinfarkt vorzubeugen.
Die Bewegung an frischer Luft stärkt die körpereigene Abwehr und produziert vermehrt das körpereigene Hormon Serotonin. Dieses natürliche Antidepressiva sorgt für ein gutes Befinden. Wer sich an der Luft aufhält hat nachweisliche weniger Fieber und Husten und der frische Sauerstoff führt zu einer erhöhten Denkfähigkeit (was auch die Fitness des Geistes erhöht).
Das gemeinsame Teilen oder miteinander verrichten derselben Tätigkeit erhöht den Zusammenhalt. Eine Nachbarschaftsgemeinschaft der besonderen Art. Hilft die Kehrwoche doch gar dem Kennenlernen neuer Nachbarn und Mitbewohner als auch der Pflege bereits bestehender Kontakte. Ruft man sich gerne zu und spricht ungezwungen miteinander.
Sehen und gesehen werden gilt auf großen Festen. Die Wege fein von Laub und Schnee frei zu räumen hingegen, bringt Lob und Anerkennung der Mitmenschen ein. Ein harmonisches Miteinander wird gepflegt. Übernimmt man sogar für die ältere Nachbarin den Dienst, so hat man damit seine guten Taten schnell verrichtet.
Wenn der oder die Zöglinge gelernt haben, welch eine Arbeit in der Reinigung der Hoffläche und Gehsteig besteht, wird kaum mehr achtlos Müll fallengelassen oder sonstiger Unrat in die Gegend geworfen. Die Kinder verstehen rasch, wie man im Kleinen bereits Rücksicht auf die Mitmenschen nehmen kann.
Und welchem Kleinen macht es nicht automatisch Spaß mit Besen durch die Gegend zu wirbeln und sofort den Effekt eines sauberen Weges zu erblicken?